Schulaufnahme

Eine tabellarische Übersicht über unser Schulaufnahmeverfahren können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen:

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Der Ablauf unserer Einschulungen und die Materialliste für die Schulanfänger können Sie hier herunterladen:  

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(ACHTUNG: Diese Dokumente dienen nur der Übersicht und sind nur für die Einschulung 2014/15 relevant gewesen; die jeweiligen KlassenlehrerInnen teilen die aktuellen Dokumente etwa im Juli an die Eltern aus!)

 

 

Nach dem Hess. Schulgesetz sind alle Kinder, die bis zum 01. Juli das 6. Lebensjahr vollenden schulpflichtig. Die Schulpflicht beginnt am 1. August. Kinder, die in der Zeit vom 02. Juli bis einschließlich 01. Juli des darauf folgenden Jahres geboren sind, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten vorzeitig in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche Reife besitzen. Die Entscheidung trifft in diesem Fall der Schulleiter unter Berücksichtigung eines schulärztlichen Gutachtens. Schulpflichtige Kinder, die noch nicht den für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklungsstand haben, können auf Antrag der Eltern oder nach deren Anhörung von der Teilnahme am Unterricht der Grundschule zurückgestellt werden. Die Entscheidung trifft der Schulleiter auf der Grundlage der Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen der Kindergärten, ggf. der Frühförderstelle, dem schulärztlichen und schulpsychologischen Dienst. Bei der Anmeldung von Kindern zur Schulaufnahme müssen die Eltern die erforderlichen Unterlagen, insbesondere die Geburtsurkunde (Abstammungsurkunde), vorlegen und die Kinder, die angemeldet werden, vorstellen. Einen Anmeldetermin erhalten die Eltern schriftlich über die Kindertagesstätten oder per Post.

 

Einschulungsverfahren

Die meisten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hadamar besuchen vor Schulbeginn die Kita Marienfried (Hadamar), die Kita St. Antonius (Oberzeuzheim), die Kita Maria Heimsuchung (Steinbach) und die Kita St. Leonhard in Oberweyer. Einige besuchen die Kindertagesstätte Theodor-Fliedner oder St. Ursula in Niederhadamar und einzelne Kinder sind in keiner vorschulischen Einrichtung. Um den Wechsel aus der gewohnten Umgebung des Kindergartens in die Schule für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger möglichst ohne allzu große psychische Belastung zu erreichen, führen wir im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsplans im Tandem mit unseren Kindergärten eine Vielzahl von Aktivitäten durch.

 

Vorklasse

Wenn schulpflichtige Kinder noch nicht den für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklungsstand haben, können sie auf Antrag der Eltern oder nach deren Anhörung unter Beteiligung des schulärztlichen und schulpsychologischen Dienstes vom Schulleiter für ein Jahr von der Teilnahme am Unterricht der Grundschule zurückgestellt werden. Die Zeit der Zurückstellung wird nicht auf die Dauer der Schulpflicht angerechnet. Die Kinder können für ein Schuljahr die für unseren Einzugsbereich zuständige Vorklasse an der MPS Frickhofen besuchen, wenn dies zur Förderung ihrer Entwicklung angebracht und nach Lage der Verhältnisse möglich ist. Die Entscheidung trifft der Schulleiter. Ziel der Vorklasse ist es, die Kinder soweit zu fördern, dass sie in der Jahrgangsstufe 1 erfolgreich mitarbeiten können.

 

Vorlaufkurs für Kinder im Jahr vor der Einschulung

Kindern, die bei der Einschulungsanmeldung durch mangelnde Deutschkenntnisse auffallen, bietet unsere Schule ab September bis zu den Sommerferien vor der Einschulung einen wöchentlich 6-10-stündigen Vorlaufkurs an. Die Teilnahme an dem Vorlaufkurs ist freiwillig. Alle Eltern erhalten bei der Schulanmeldung eine ausführliche Beratung. Der Vorlaufkurs kann je nach Bedarf und räumlichen Möglichkeiten sowohl in der Grundschule als auch in der Kindertagesstätte stattfinden (meist an den Kitas). Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass Kinder wegen unzureichender Deutschkenntnisse dem Unterrichtsgeschehen kaum oder nur schwer folgen können. Unser Ziel ist es, den Grundwortschatz und die sprachlichen Kompetenzen der Kinder zu erweitern sowie die Vielfalt der kindlichen Ausdrucksfähigkeit zu steigern, so dass ihre Deutschkenntnisse bis zum Schulanfang hinreichend verbessert werden können.
Darüber hinaus wird durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kindertagesstätten und unserer Grundschule im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsplans die Erweiterung der Sprachkompetenz der Kinder, die vor Eintritt in die Schule noch kein Deutsch können oder deren Deutschkenntnisse noch verbessert werden müssen, kontinuierlich gefördert.


BFZ-Stunden

An unserer Schule arbeiten täglich Lehrer vom BFZ (Beratungs- und Förderzentrum) der Albert-Schweitzer-Schule. So ist es uns möglich, auch Schüler mit Teilleistungsschwächen, Lernbehinderungen,… aufzufangen und an un
serer Schule weiterhin erfolgreich zu unterrichten.


Klassenpatenschaften

Damit unsere Schulanfängerinnen und Schulanfänger schneller in das Schulleben integriert werden, helfen ihnen die Kinder der jeweils dritten Klassen. Jede Erstklässlerin und jeder Erstklässler erhält einen „Paten-Ausweis“, auf dem das Patenkind und der jeweilige Pate mit Namen stehen. In den Pausen spielen sie mit ihrem Patenkind alleine oder gemeinsam in Gruppen. Sie nehmen sich Zeit und sind Ansprechpartner. Durch diese Maßnahme entwickeln die größeren Kinder Verantwortungsgefühl für die kleineren und diese fühlen sich in der neuen Umgebung nicht ängstlich oder verloren, sondern gewinnen durch die Paten Sicherheit und Vertrauen. Gemeinsame Unternehmungen, Spielstunden, gemeinsame Projekte, das gegenseitige Vorstellen von Arbeitsergebnissen sowie Vorlesestunden intensivieren die Beziehungen zwischen den Klassen.